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Tagesbriefing

Das "Beste aus beiden Welten" im Nationalrat und ein Video, das den Iran in Erklärungsnot bringt: Das Wichtigste im Überblick

Wir liefern Ihnen Nachrichten, die besten Stücke aus unserem Magazin und aktuellen Diskussionsstoff.

Im Nationalrat feierte die neue Regierung heute Premiere. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) betonte in seiner Regierungserklärung, dass das Koalitionsabkommen „das Beste aus beiden Welten“ vereine. Vize Werner Kolger ist da offenbar nicht ganz der Meinung. Denn im Interview mit Thomas Prior sagte er: „Zumindest rational-philosophisch betrachtet ist das ein Unsinn. Es gibt nur eine Welt. Und auf dieser Welt gibt es verschiedene Sichtweisen. Und so wird es sein.“ Ganz und gar nicht zufrieden mit der Welt zeigte sich heute im Parlament die FPÖ, die heftige Kritik an der „Greta-Koalition“ übte. Und wenn wir schon bei den Blauen sind: Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache tritt am 23. Jänner beim Neujahrstreffen der DAÖ auf. Wie ein „Phönix aus der Asche“ werde er zurückkehren, versicherten die FPÖ-Abtrünnigen.

Das Wichtigste im Überblick

Video zeigt offenbar Abschuss von Boeing im Iran: 176 Menschen starben bei einem Flugzeugabsturz im Iran. Nun gibt es immer mehr Indizien dafür, dass die Maschine abgeschossen wurde. Die „New York Times" bekam ein Video zugespielt, das recht verräterisch sein dürfte, berichtet Wolfgang Greber. Mehr dazu

Herzogin Meghan in Kanada: Großbritannien ist ob der Rückzugspläne von Prinz Harry in heller Aufregung. „Die Firma“ selbst arbeitet an einer schnellen Lösung. Herzogin Meghan hat Großbritannien unterdessen nach Kanada verlassen. Mehr dazu

Georg Dornauer legt Beschwerde gegen Waffenverbot ein: Tirols SPÖ-Chef will das gegen ihn verhängte unbefristete Waffenverbot nicht hinnehmen. Es wurde verhängt, nachdem in Dornauers Auto - bei offener Fensterscheibe - sein geladenes Jagdgewehr sichergestellt worden war. Mehr dazu

Australien bekommt Waldbrände nicht unter Kontrolle: Australische Behörden haben wegen der verheerenden Waldbrände 240.000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Unmut gegen die Regierung wird laut, Tausende gingen auf die Straße. Mehr dazu

Aus unserem Magazin

Das Comeback eines Massenmörders: Der offizielle Blick zurück auf den Stalinismus ist im heutigen Russland ausgesprochen selektiv. Durch Propagierung eines verzerrten Geschichtsbildes versucht das Putin-Regime dabei, das eigene repressive Herrschaftssystem zu rechtfertigen, schreibt Burkhard Bischof. Mehr dazu [premium]

Diskussionsstoff

Wird die nächste schwere Finanzkrise grün? Die EU will die Risikobeurteilung von grünen Investments lockern, die österreichische Regierung hat sich das in ihr Programm geschrieben. „Die Verwässerung der Risikokriterien hat das Zeug, den nächsten Bankenkrach auszulösen", meint Josef Urschitz. Mehr dazu [premium]