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Zwischen Angst und Ekstase: Stewart O'Nans "Stadt der Geheimnisse"

Jerusalem zur Zeit der Gründung Israels. Stewart O'Nan lässt einen Juden aus Riga dorthin flüchten. Ein dichter, flirrender Roman.

Stewart O'Nan ist unerschrocken. Familiensaga, Krimi oder Biografie: Er weiß, was er kann. Mit „Stadt der Geheimnisse“ schickt er diesmal einen Roman ins Rennen, den er als moral thriller bezeichnet. Es geht es um Themen wie Recht und Unrecht, Opfer und Täter, und dies an einem historisch spannenden Schauplatz: dem Jerusalem jener Jahre, da man für die Gründung des Staates Israel kämpfte.