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Sonntagsfrage

Grüne landen in Umfragen erstmals auf Platz zwei

Vizekanzler Werner Kogler und Kanzler Sebastian Kurz.REUTERS
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Die Grünen landen im Stimmungstest zum ersten Mal knapp vor SPÖ und FPÖ. Nur die Hälfte der Befragten glaubt, dass Türkis-Grün fünf Jahre halten wird.

Die Grünen überholen nach der Regierungsbildung in der Sonntagsfrage mit 17 Prozent Zustimmung die SPÖ (16 Prozent) und landen erstmals auf Platz zwei. Dies zeigt eine vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für das Nachrichtenmagazin "Profil" durchgeführte Umfrage. Die ÖVP liegt mit 38% weiterhin deutlich voran, die FPÖ steht bei 16 Prozent, gleichauf mit der SPÖ.

Bei der fiktiven Kanzler-Direktwahl kommt Sebastian Kurz auf 39 Prozent, weit abgeschlagen folgt Norbert Hofer mit 12 Prozent auf Platz zwei. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner muss sich erstmals mit dem vierten Platz im Kanzler-Ranking zufrieden geben.

Wer hat sich beim Regierungsprogramm durchgesetzt? Immerhin 43 Prozent der Befragten meinen, dass sich die Wahlversprechen der Grünen im Koalitionspapier wiederfinden, in der Grün-Wählerschaft sind es sogar drei von vier Befragten (77 Prozent). Ein völlig anderes Bild zeigt sich bei FPÖ-Wählerinnen und Wählern; hier erkennen nur 15 Prozent eine grüne Handschrift.

Steuerentlastung und Umwelt wichtigste Themen

Bei der Frage, ob ÖVP und Grüne fünf Jahre gemeinsam regieren werden, gehen die Meinungen auseinander: Etwa die Hälfte zeigt sich skeptisch (Wahrscheinlichkeit unter 50 Prozent), die andere äußert sich zuversichtlich.

"Steuerliche Entlastung" halten für Österreicherinnen und Österreicher für das vordringliche politische Anliegen (36 Prozent), der Klima- und Umweltschutz rangiert mit 28 Prozent dahinter, eine restriktive Migrationspolitik ist nur 16 Prozent am wichtigsten, Transparenz und Kontrolle 9 Prozent. Wenig überraschend variieren die Antworten je nach Parteipräferenz stark: Während für 45 Prozent der ÖVP-Anhänger die steuerliche Entlastung an erster Stelle kommt, ist es im Grünen-Lager für 69% der Klimaschutz.

(APA/red.)