Auf den hält Präsident Erdoğan große Stücke: Prototyp eines türkischen Elektro-Modells.
Motor

Der ewige Traum vom nationalen Gefährt

Mit staatlichem Antrieb entstehen in der Türkei und in Vietnam neue Automarken. Offen ist jedoch, welche Chancen etwa der türkische Togg auf dem Weltmarkt haben wird: Newcomer haben in der Industrie traditionell kein leichtes Spiel.

Im Jahr 1961 sollte es endlich soweit sein: Die Türkei würde ihr erstes eigenes Auto bekommen. Von türkischen Ingenieuren konstruiert, von stolzen Arbeitern im Land gefertigt – fast logischer Name: Revolution, in Landessprache: Devrim.

Den Auftrag dazu hatte Staatspräsident Cemal Gürsel erteilt, im „nationalen Interesse“. Im Land herrschte Aufbruchstimmung, die Industrialisierung schritt voran, was könnte die Ambitionen der aufstrebenden Nation am Bosporus besser zieren als ein solches Prestigeprojekt?

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