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Luftfahrt

Erneut technische Probleme bei Laudamotion-Fliegern

Flughafen D�sseldorf International, DUS, Laudamotion, Flieger auf dem Vorfeld, *** D�sseldorf International Airport, DUS
Mehrere Maschinen von Laudamatotion konnten nicht abheben.(c) imago images/Jochen Tack (Jochen Tack via www.imago-images.de)
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Am Sonntag waren gleich drei Airbusse der Ryanair-Tochnicht flugfähig. Piloten und ehemalige Techniker kritisierten den technischen Zustand der Flugzeuge.

Die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion kämpft nach einer Meldung des Luftfahrtportals "Austrian Wings" vom Montag weiter mit technischen Problemen bei ihren Flugzeugen. Demnach waren am Sonntag zunächst zwei Airbus A320 (OE-LOW und OE-LMC) vorübergehend nicht flugfähig. Am Abend sei dann ein weiterer Airbus (OE-IHL) auf der Rotation Stuttgart-Neapel-Stuttgart in Italien liegengeblieben. Es ist nicht der erste Zwischenfall bei der Billigfluglinie. Schon im Dezember kam es zu technischen Problemen, woraufhin Laudamotion von der Luftfahrtaufsichtsbehörde Austro Control unter "erhöhte Aufsicht" gestellt worden war.

Piloten und ehemalige Techniker machen laut "Austrian Wings" auch die Geschichte der Maschinen in Diensten von Laudamotion für die in den vergangenen Wochen immer wieder aufgetretenen Probleme verantwortlich. Viele Flugzeuge sind demnach mehrere Jahre in Ländern der Dritten Welt oder von Airlines mit einer fragwürdigen Sicherheitsbilanz betrieben worden und sind in einem dementsprechenden technischen Zustand.

"Natürlich steht Sicherheit bei uns ganz oben, aber das heißt auch, dass ein Flieger mit einem Defekt eben stehen bleiben muss", zitierte das Luftfahrtportal einen Piloten. Es sei eben "wie mit alten Autos, die unzählige Vorbesitzer hatten". Laudamotion wurde um eine Stellungnahme ersucht.

(APA)