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Sahel

Terroristen bedrohen Westafrika

Ein französischer Soldat im Anti-Terror-Einsatz im Sahel. Trotz des Engagements breiten sich Extremisten in der Region aus.
Ein französischer Soldat im Anti-Terror-Einsatz im Sahel. Trotz des Engagements breiten sich Extremisten in der Region aus.(c) APA/AFP/DAPHNE BENOIT
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Frankreich will mehr Truppen entsenden, um Extremisten in Burkina Faso, Mali und Niger zu bekämpfen. Experten befürchten, dass die Jihadisten längst die Küstenstaaten im Visier haben.

Pau/Wien. Die Anspannung war dem französischen Präsidenten anzusehen. „Wir haben keine Wahl, wir brauchen Resultate“, sagte Emmanuel Macron, als er spät am Montagabend mit seinen Kollegen aus Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger und dem Tschad (G5 Sahel) vor die Presse trat. Frankreich werde weitere 220 Soldaten in die Sahelregion entsenden. Der Kampf gegen die Terrorgruppen im Grenzgebiet von Mali, Burkina Faso und Niger werde künftig unter einer gemeinsamen Kommandostruktur geführt.

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