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007

„James Bond kann jede Hautfarbe haben, aber er ist männlich“

RELEASE DATE: April 8, 2020 TITLE: No Time To Die STUDIO: DIRECTOR: Cary Joji Fukunaga PLOT: Bond has left active servic
Am 8. April kommt in Österreich der neue Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" ins Kino(c) imago images/ZUMA Press (MGM via www.imago-images.de)

Die Bond-Produzentin Barbara Broccoli bekräftigt, dass Daniel Craigs Nachfolger auch ein Mann sein wird. Sie hält nichts davon, eine männliche Figur umzuschreiben.

Dr. Who ist jetzt eine Frau, James Bond aber wird ein Mann bleiben. Die Bond-Produzenten Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli sagten bereits vergangenes Jahr im „Spiegel“, dass Bond nicht von einer Frau gespielt werden wird. Nun bekräftigt Broccoli diesen Beschluss in einem Interview mit „Variety“.

„Er kann jede Hautfarbe haben, aber er ist männlich“, sagte sie über den Geheimagenten ihrer Majestät. Die US-Produzentin sprach sich dafür aus, „starke weibliche Charaktere“ zu schaffen. Kein Interesse habe sie daran, eine männliche Figur zu nehmen und von einer Frau spielen zu lassen. „Ich denke, Frauen sind weitaus interessanter als das“, betonte Broccoli in dem US-Branchenblatt.

Der 25. James-Bond-Film „No Time To Die“ („Keine Zeit zu sterben“), der am 8. April in Österreich in die Kinos kommt, dürfte der letzte Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent 007 sein. Schon nach seinem vierten Bond-Film sagte er, dass er die Rolle nicht mehr übernehmen wolle, drehte aber doch noch einen fünften.

Wer Craig nun nachfolgen soll, darüber spekulieren Fans schon lange. Offiziell ist noch nichts bekannt. Als Namen kursieren Newcomer James Norton, Dauerkandidat Idris Elba, „Game of Thrones“-Star Richard Madden oder Tom Hiddleston, der Loki in den „Thor“-Filmen spielt. Auch Schauspielerinnen wurden immer wieder genannt, etwa Emily Blunt. Gillian Anderson brachte sich selbst mit einer Fotomontage ins Spiel.

Rami Malek spielt den Bösewicht

Regie beim 25. Bond-Film führt der US-Amerikaner Cary Fukunaga. An der Seite von Craig wird Oscar-Gewinner Rami Malek („Bohemian Rhapsody") den Bösewicht mimen. Ana de Armas, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Naomie Harris und der Österreicher Christoph Waltz spielen ebenfalls mit.

Bekannt ist nun auch, wer den Titelsong singt: Diesen steuert Popstar Billie Eilish zu „No Time To Die“ bei. Sie hat das Lied, das erst präsentiert wird, auch gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas geschrieben.

(APA/dpa/Red.)