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Analyse

Öffentliche Gebühren treiben Wohnkosten in die Höhe

In zehn Jahren 23 Prozent Steigerung.

Wohnen wird teurer. Dass die gesteigerten Wohnkosten jedoch nicht in erster Linie auf die die Wiener Nettomieten zurückzuführen sind(diese stiegen in den letzten Jahren nur moderat), zeigt eine aktuelle Analyse von Rustler Immobilien. Hauptverantwortlich für das Ansteigen der Wohnkosten sind laut Analyse die Betriebskosten.

Die Betriebskostenanalyse für Mehrfamilienhäuser für einen Beobachtungszeitraum von zehn Jahren ergibt, dass die durchschnittlichen Betriebskosten im Jahre 2009 bei 1,59 Euro netto je Quadratmeter Wohnnutzfläche lagen und bis zum Jahr 2018 auf 1,96 Euro netto je Quadratmeter Wohnnutzfläche angestiegen sind. Die Preissteigerung betrug somit rund 23 Prozent, die Inflation im selben Zeitraum 18,5 Prozent.

Rustler hat die Entwicklung der Gesamtbetriebskosten sowohl der Inflation als auch den Gebührenerhöhungen der Stadt Wien für Wasser, Abwasser und Müll gegenübergestellt. Maximilian Mainz von der Hustler Immobilientreuhand GmbH: „Es zeigt sich klar, dass die Steigerung der Gesamtbetriebskosten maßgeblich der Gebührenerhöhung der Stadt Wien geschuldet ist. Anders als bei Versicherungsverträgen und Reinigungskosten, liegen diese Kostenpositionen nicht im Einflussbereich des Eigentümers oder der zuständigen Hausverwaltung und führen vor allem im Altbau zu einer spürbaren Mehrbelastung der Mieter.“