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Im Palais Schönborn-Batthyány: An­dreas Reiter Raabe

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Die Vieldimensionalität von Kunst führt kaum einer so deutlich vor Augen wie Andreas Reiter Raabe.

Die Vieldimensionalität von Kunst führt kaum einer so deutlich vor Augen wie Andreas Reiter Raabe: Der in Wien und anderswo lebende Künstler kuratiert und organisiert Ausstellungen, leitet einen Offspace namens Gesso, führt und moderiert Gespräche und Interviews mit Künstlern, ist Lehrender, Spurensucher, Entdecker und last but not least auch selbst Produzent. Eine der seltenen Gelegenheiten, Andreas Reiter Raabe mit seinen eigenen Arbeiten zu sehen, bietet nun die Galerie Wienerroither & Kohlbacher, die ihn eingeladen hat, die historischen ­Ausstellungsräume im Palais Schönborn-­Batthyány zu bespielen. Reiter Raabe hat die prachtvollen Säle mit ihren Lustern, Seidentapeten und Kaminen mit pointierten Bildergruppen und Skulpturen versehen. Automatismen à la Surrealismus, geometrische Abstraktion, konzeptkünstlerische Ansätze vermengen sich mit Elementen der abstrakten Expression und des Minimalismus. Die Skulpturen beanspruchen malerische Qualitäten, die Malerei behauptet sich als Objekt.

„An­dreas Reiter Raabe (Palais Schönborn-Batthyány, 1., Renngasse 4, bis 14. Februar, www.w-k.art)

("Die Presse - Schaufenster", Print-Ausgabe, 17.01.2020)