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Mac OS: Apple integriert "heimlich" Viren-Schutz

Ein Bildschirmfoto vom 31. August 2009 zeigt die Oberflaeche des Mac-Systems Snow Leopard (Mac OS X 1
(c) AP (Peter Zschunke)
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Mit dem letzten Update für das jüngste Mac-Betriebssystem "Snow Leopard" wurde auch ein Schutz gegen ein Schadprogramm installiert. Apple hat diese Sicherheits-Maßnahme verschwiegen.

Apple hat vergangene Woche ein Update für das jüngste Mac-Betriebssystem "Snow Leopard" ausgeliefert. Mac OS X 10.6.4 umfasst laut Apple zahlreiche Verbesserungen - unter anderem für VPN-Verbindungen. Dass aber auch Sicherheitssoftware zur Abwehr eines Schadprogramms installiert wurde, hat Apple verschwiegen.

Die Maßnahme betrifft einen Trojaner, der von Angreifern als iPhoto getarnt in fremde Systeme geschleust wurde. Das Schadprogramm ermöglicht Angreifern den Zugriff auf den fremden Mac, um Spam zu versenden, Screenshots anzufertigen und Dateien auszulesen.

Das Sicherheitsunternehmen Sophos warnt, dass Mac-Nutzer Computer-Sicherheit oft nicht ernst genug nehmen. Obwohl Windows-PC viel häufiger bedroht werden, seien zunehmend auch Macs Ziel von Angriffen. Apple könnte befürchten, das Image als sicheres Betriebssystem zu verlieren und deshalb diese Sicherheitsmaßnahme unter den Tisch gekehrt haben, mutmaßt Cnet.

(Red.)