Schnellauswahl
Der Mediator

Burgenland pur – oder neu gemischt?

Die Spitzenpolitiker vor der Diskussion im ORF Burgenland: Kölly (LBL), Tschürtz (FP), Petrik (Grüne), Doskozil (SP), Steiner (VP) und Posch (Neos).
Die Spitzenpolitiker vor der Diskussion im ORF Burgenland: Kölly (LBL), Tschürtz (FP), Petrik (Grüne), Doskozil (SP), Steiner (VP) und Posch (Neos).(c) APA/ROBERT JAEGER
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In einer Woche ist Landtagswahl im Burgenland. Die heiße Phase der Kampagne lässt noch auf sich warten. Sind wenigstens schon die Auftritte der konkurrierenden Sechs im Internet aufregend? Wer hat die besten Ideen?

Sie haben die große Konfrontation im Fernsehen bereits hinter sich: Die Spitzenkandidaten der wahlkämpfenden Parteien des Burgenlandes traten bei einer Elefantenrunde im Landesstudio des ORF auf. Und es hat gar nicht wehgetan. Diszipliniert und höflich spulten fünf Herren und eine Dame ihre Programme ab. Sie blieben unverbindlich. Es sieht ohnehin so aus, als ob der fast noch neue rote Landeshauptmann auch der künftige Landesvater bleibt.

Eine Woche vor der Landtagswahl wünschte sich der „Mediator“, der wegen seiner teilweise burgenländischen Wurzeln sehr viel Verständnis für das pannonische Phlegma hat, aber doch ein bisschen mehr Dramatik. Immerhin könnte doch auch weit im Osten der neue Wind spürbar sein, der österreichweit weht: Türkis und Grün im Aufwind, SPÖ und FPÖ in der Flaute.