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Arbeitsrecht

Missstände aufdecken? Erst zum Chef, dann zum Buchverlag

Bildungsminister Heinz Faßmann und Susanne Wiesinger (Archivbild, Dezember 2018).
Bildungsminister Heinz Faßmann und Susanne Wiesinger (Archivbild, Dezember 2018).(c) APA/HELMUT FOHRINGER
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Wer in einem Buch seinen Dienstgeber rügt, riskiert in der Privatwirtschaft den Job. Bevor man in die Tasten haut, muss man zuerst der Firma die Möglichkeit geben, Probleme zu beseitigen. Beamte wie Susanne Wiesinger sind allerdings am besten vor Konsequenzen geschützt.

Wien. Es ist ein Spannungsverhältnis: Einerseits haben auch Arbeitnehmer das Recht auf Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit. Andererseits kann ein Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern eine gewisse Loyalität einfordern. Was bedeutet das aber, wenn man wie Susanne Wiesinger ein Enthüllungsbuch über seinen Arbeitgeber, sei es nun ein Ministerium oder ein Unternehmen, schreibt?