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Wachstumspläne

Linzer IT-Konzern S&T hebt seine Gewinnziele deutlich an

Der Linzer IT-Konzern S&T schraubt seine Ziele kräftig nach oben. Profitabilitätstreiber bleibt weiterhin das Segment "IoTSolutions Europe.

Der Linzer IT-Konzern S&T schraubt seine Ziele kräftig nach oben. "Beim Umsatz sollen zumindest 1,25 Milliarden Euro, bei der Profitabilität rund 130 Millionen EBITDA erreicht werden, was einem Anstieg der EBITDA-Guidance von rund 25 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 entspricht", so das Unternehmen. Damit soll das EBITDA-Margenziel von zehn Prozent frühzeitig übertroffen werden.

Dank der guten Auftragslage sollen auch die in der Agenda 2023 formulierten Ziele von zwei Milliarden Euro Umsatz und einer von ursprünglich 200 auf nunmehr 220 Millionen EBITDA (Ergebnis nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erhöhten Profitabilität gestemmt werden. "Dabei sollen auch die Earnings per Share (EPS) bis 2023 überproportional auf mehr als 1,75 Euro wachsen, was einer Steigerung von rund 150 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2018 entspricht", hält das börsenotierte Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung fest.

Profitabilitätstreiber sei weiterhin das Segment "IoT Solutions Europe", wobei die Geschäftsführung auch für das IoT-Geschäft in Nordamerika bei dem Geschäftsbereich "IoT Solutions America" in 2020 von einer Verbesserung ausgeht. Das in 2019 gestartete "PEC-Programm" werde 2020 fortgesetzt und trage ebenfalls zur Profitabilitäts- sowie Effektivitätssteigerung im Unternehmen bei. Durch das PEC-Programm habe der operative Cash-Flow im Geschäftsjahr 2019 "wesentlich" gegenüber dem Jahr 2018 gesteigert werden können.

Die an der Deutschen Börse gelistete S&T AG beschäftigt 4800 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in über 25 Ländern.

(APA)