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SPÖ: Donnerstägliche Oppositionsarbeit im „roten Foyer“

PK SPOe 'AKTUELLES': RENDI-WAGNER
Parteichefin Pamela Rendi-Wagner beim ersten "roten Foyer"APA/HELMUT FOHRINGER
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Wie die SPÖ künftig nach außen kommunizieren will, steht nun fest – was allerdings noch nicht. Das wird auch von der Burgenland-Wahl abhängen.

Der Mittwoch ist für die Bundesregierung reserviert. Da wird nach dem Ministerrat zum Pressefoyer, dem Hochamt der heimischen Innenpolitik, geladen. An den übrigen Tagen werden die Journalisten von der Regierung gern zu Hintergrundgesprächen, Pflegeheim-, Polizei- und Backstubenbesuchen geladen. So sichert man sich Schlagzeilen. Das hat es für die Opposition zuletzt schwer gemacht. Deshalb will sich die SPÖ nun den Donnerstag sichern. Fortan soll an diesem das wöchentliche „rote Foyer“ stattfinden. Man will damit offenbar dem schon lang anhaltenden Vorwurf, keine markige Oppositionspolitik zu machen, Einhalt gebieten.