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Donau-Versicherung will mehr Flexibilität bei Vorsorge

Bei der Assekuranz wünscht man sich ein Entgegenkommen der Regierung.

Wien. Die private Vorsorge steht auf der Agenda der Bundesregierung. Für die Versicherungen ein Grund, ihre seit Langem geäußerten Wünsche erneut zu deponieren. Bei einem Pressegespräch am Freitag sprach sich der Vorstandsdirektor der Donau-Versicherung, Ralph Müller, für eine Förderung der Pflegeversicherung aus. Und zwar im Rahmen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge.

Auch eine Öffnung der Veranlagungsmöglichkeiten wünscht er sich. Gesetzlich möglich sein sollten Investitionen in den Wohnbau sowie Infrastruktur. Angesichts einer möglichen KESt-Befreiung von nachhaltigen Investments meinte Müller, man solle die Versicherungen nicht vergessen. Sein Vorschlag wäre, bei solchen Veranlagungen die Versicherungssteuer in der Höhe von vier Prozent zu streichen. Ralph Müller wird ab 2021 die Wiener Städtische Versicherung leiten, die Donau-Versicherung wird seit Jahresbeginn von der Juristin Judit Havasi geführt. (nst)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.01.2020)