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Literatur

Hans Eichhorn: Schritt in keine Richtung

Poetisch, selbstreflexiv, gesellschaftskritisch und humorvoll. Hans Eichhorn, Berufsfischer und Schriftsteller.
Poetisch, selbstreflexiv, gesellschaftskritisch und humorvoll. Hans Eichhorn, Berufsfischer und Schriftsteller.(c) Joe Bogner
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In seinem Roman „FAST das Große Haus“ beschreibt Hans Eichhorn das Scheitern des Erzählers, seiner eigenen Figuren habhaft zu bleiben. Sie verschwinden ins Ungewisse, während sich die Weltprobleme im Text zu Wort melden.

„Großes Haus“ heißt das titelgebende Projekt und der zentrale Sehnsuchtsort in Hans Eichhorns neuem Roman. Ziel dieses Projekts ist der Um- oder Neubau eines Hauses an einem Berghang mit Seeblick, das Arbeits- und Wohnhaus zugleich sein soll. Gedacht als „Multiplex-Komplex“ soll es zudem ein Atelier, ein Museum und eine Bibliothek beherbergen. Doch außer Engelberts Vorstellungen und einem Erbgrundstück, auf dem das Haus errichtet werden könnte, existiert nichts davon: weder konkret ausgeführte Pläne, Gutachten, Ausschreibungen oder Anbote noch das dazu notwendige Geld. Während Engelbert verzweifelt-skurrile Briefe an einen möglichen Geldgeber schreibt und beinahe bei den Reportern ohne Grenzen anheuert, versucht seine Partnerin Klara durch ihre Arbeit und pragmatische Anregungen das gemeinsame Projekt zu unterstützen.