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Flirrend, sinnlich: Debussys „Prélude“, meisterlich gespielt

(c) Wiener Konzerthaus
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Das Orchestre National de France brachte im Konzerthaus auch Ravel und Bartók.

Es ist ein heikles Unterfangen, ein Konzert mit einem so fragilen Stück wie Debussys „Prélude à l'après-midi d'un faune“ zu starten. Zehn Minuten flirrende Stimmungsmusik, irreal, sich verlierend in Träumen und Visionen, so exotisch wie sinnlich. Zugleich eine kapitale Herausforderung für die Interpreten, auf dem von Ganztonleitern und Pentatonik gezeichneten Weg zu bleiben, wo das alte Dur-Moll-System nur noch als Schablone funktionslos mitspielt.