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Goodbye Britain

Was von den Briten übrig bleibt

Neue Chancen auf neuen Märkten: Die Handelsnation Großbritannien wies den Europäern den Weg.
Neue Chancen auf neuen Märkten: Die Handelsnation Großbritannien wies den Europäern den Weg.(c) Getty Images (Miguel Navarro)
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Die heutige Gestalt der EU wäre ohne britischen Einfluss undenkbar.

Wer die Wehklagen der britischen Europagegner studiert, kann rasch zu dem Schluss kommen, Großbritannien und die Europäische Union hätten erstens gar nichts gemein und seien sich zweitens heute fremder denn je. Dies entspricht – wie viele andere Behauptungen der Brexit-Ultras – nicht den Tatsachen. Denn die EU in ihrer jetzigen Gestalt ist eine Schöpfung der britischen (Europa-)Politiker. Seit ihrem Beitritt im Jahr 1973 arbeiteten die Briten unermüdlich daran, die Gemeinschaft liberaler, weltoffener und wirtschaftsfreundlicher zu machen – oft gegen den Widerstand der alteingesessenen Mitglieder. Es ist auch ein Erfolg der Briten, dass diese Errungenschaften heute, am Tag ihres EU-Austritts, von den EU-27 nicht mehr infrage gestellt werden. „Die Presse“ hat in ihrem Archiv gewühlt und einen Überblick über Europa made in Britain zusammengestellt.