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Zulauf

Hohe Nachfrage nach Anleihe aus Österreich

Zehnjähriger Bond war zehnfach überzeichnet.

Wien. Die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA), die für das Schuldenmanagement der Republik verantwortlich ist, konnte sich am Mittwoch über regen Zulauf bei der Begebung einer drei Milliarden Euro schweren Anleihe freuen. Die Nachfrage überstieg das Angebot um das Zehnfache, wie die OeBFA mitteilte, ein neuer Rekord. Die Republik hätte demnach einen Bond für 30 Mrd. Euro platzieren können. Das zehnjährige Papier wurde über ein Bankenkonsortium begeben, die Rendite lag bei minus 0,11 Prozent. Auch das sei weltweit ein Novum, wie die Bundesfinanzierungsagentur in einer Aussendung mitteilte. „Das zeigt, dass die Republik Österreich auf dem Kapitalmarkt ein extrem gutes Standing hat“, so OeBFA-Chef Markus Stix. Die Transaktion habe auch von der starken Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Anleihen profitiert.

Der Großteil der Abnehmer (61 Prozent) befindet sich in der Eurozone, 19 Prozent der Emission ging nach Großbritannien. Banken, Fonds und Zentralbanken waren die größte Käufergruppe. (nst/ag.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.01.2020)