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Wegen Sturms: Eistraum wird am Dienstag gesperrt

Der Eistraum auf dem Rathausplatz - Bild von der Eröffnung in der vergangenen Woche.APA
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Regen, Tauwetter und Sturm setzen Wiens größer Eislauffläche vor dem Rathaus zu: Derzeit ist die Terrasse „Sky Rink“ gesperrt. Wegen des Sturms bleibt der Eistraum am Dienstag tagsüber gesperrt.

Die ungewöhnlich warmen Temperaturen, Regen und Sturm setzen dem Wiener Eistraum, mit 9000 m² die größte Freiluft-Eislfäche der Stadt, zu: Wegen der Wetterbedingungen ist der Eistraum derzeit nur eingeschränkt benutzbar: Seit Sonntag ist die Eislaufterrasse „Sky Rink“ samt der Rampe, die als Auffahrt zum Sky Rink dient, gesperrt.

Am Dienstag macht der Eistraum erst gar nicht auf - Grund ist der prognostizierte Wind: „Ab einer Windstärke von 75 km/h müssen wir den Eistraum sperren“, sagt eine Sprecherin von Stadt Wien Marketing zur „Presse“. „Und für Dienstag werden bis zu 100 km/h erwartet. Wir sind eine Open-Air-Veranstaltung und müssen uns leider dem Wetter beugen.“ Der Eistraum bleibt voraussichtlich bis 18 Uhr gesperrt, „wenn es früher geht, machen wir natürlich schon früher auf“. Nähere Infos bekommt man auch unter www.wienereistraum.com oder unter der Info-Nummer 01/40900 40.  Auch die Veranstaltung "Heiß am Eis“, die für Dienstag geplant war, wird abgesagt.  Sie hätte ab 14 Uhr als Unterhaltungsevent mit der ehemaligen Profi-Eisläuferin Claudia Kristofics-Binder stattfinden sollen. Ein Ersatztermin werde derzeit gesucht.

Derzeit sind die großen Eisflächen und die Traumpfade durch den Rathauspark jedenfalls geöffnet und befahrbar. Der Sky Rink ist vor allem deshalb gesperrt, weil sich auf der 120 Meter langen Rampe unter den Witterungsbedingungen die Eisqualität nicht aufrecht erhalten lässt.

Einen vergünstigten Eintritt gibt es trotz Einschränkungen nicht. Man informiere an den Kassen und online über die zwischenzeitlichen Einschränkungen. Dann könne jeder für sich entscheiden, ob er oder sie ein Ticket lösen möchte.

Es wird kühler

Um die Eisfläche halbwegs stabil zu halten, drehen die Eismaschinen vor dem Rathaus derzeit Extrarunden. Das Problem seien aber nicht nur die frühlingshaften Temperaturen tagsüber. Auch die fehlende Kälte in der Nacht mache das Präparieren schwierig, erklärte die Sprecherin. Dazu komme der warme Regen, der in das Eis eindringe, sowie der starke Wind, der die oberste kühle Schicht mit warmer Luft regelrecht wegblase.

Die gute Nachricht allerdings: Ab Mittwoch wird es wieder kühler, Wetterturbulenzen und -umschwünge wie zuletzt sind laut den Meterologen von Ubimet vorerst nicht in Sicht.

(mpm/Apa)