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Abendbriefing

Chinas Fehler und Österreichs Sorgenkind: Der Montag im Rückblick

Wir lassen den Tag Revue passieren, geben Tipps für den Abend und blicken auf morgen.

Aufatmen in Wien: Alle sieben Österreicher, die am Sonntag aus der chinesischen Provinz Hubei zurück nach Österreich gekommen sind, wurden negativ auf das Coronavirus getestet. Die sechs Erwachsenen und ein Kind bleiben 14 Tage in Quarantäne. Unterdessen gab die AUA bekannt, China-Flüge zumindest bis zum 28. Februar aussetzen.

Während sich in Österreich noch kein Verdachtsfall bestätigt hat, spitzt sich die Lage in China weiter zu: Die Volksrepublik braucht nach eigenen Angaben "dringend" medizinische Schutzausrüstung, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Außerdem räumte das Land erstmals Fehler im Umgang mit der Epidemie ein. Mehr dazu

Was Sie heute noch wissen sollten

Brexit-Nachwehen. Nach dem Brexit wollen Großbritannien und die EU ihre Verhandlungslinien für künftige Beziehungen umreißen. Ziel ist ein Handels- und Partnerschaftsabkommen bis Jahresende, erwartet wird eine schwierige Kompromisssuche bei einem engen Zeitplan. Mehr dazu

Sorgenkind Verkehr. Österreich hat 2019 wieder mehr Treibhausgase ausgestoßen. Sorgenkind bleibt der Verkehr. Nun soll Tempo 140 auf der Autobahn wieder fallen und bestehende Tempolimits werden strikter kontrolliert, berichtet Matthias Auer. Mehr dazu [premium]

Koalition/1. Der grüne Sozialminister Rudolf Anschober würde einen Neustart der EU-Rettungsmission im Mittelmeer "sehr begrüßen". Auf die Haltung von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der eine Wiederbelebung strikt ablehnt, sagte er im „Österreich“-Gespräch: "Ich persönlich sehe das anders." Mehr dazu

Koalition/2. Die Delegationsleiterin der Grünen im Europäischen Parlament, Monika Vana, widerspricht beim EU-Budget als Erste ihrer Partei der Position von Kurz. Mehr dazu

Kurz bei Merkel. Der Kanzler traf unterdessen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Sie haben betont, sich bei den Gesprächen über den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU für die Jahre 2021 bis 2027 eng abstimmen zu wollen. Was die beiden trennt und was sie eint, darüber berichtet unser Korrespondent Jürgen Streihammer. Mehr dazu

Welches Magazin-Stück Sie noch lesen könnten

Separatistenchef Junqueras im Interview. Der Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung, Oriol Junqueras, der derzeit im Gefängnis sitzt, zeigt sich im Interview mit unserem Korrespondenten Ralph Schulze kämpferisch. Der Weg zur Unabhängigkeit von Spanien sei „unumkehrbar“. Mehr dazu [premium]

Zitat des Tages

Dieser Bericht ist eigentlich ein Psychogramm eines Teils der heutigen Führung der FPÖ."

Historiker Gerhard Baumgartner zum FPÖ-Historikerbericht

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Worüber heute diskutiert wird

Wer hat Angst vorm Coronavirus? Die WHO hat den Gesundheitsnotstand ausgerufen, ganze Städte sind abgeschottet, Atemschutzmasken finden reißenden Absatz: Alles notwendig oder unnötige Panikmache? Und: Machen Sie sich Sorgen? Diskutieren Sie mit!

Tipp für den Abend

Streaming: Lust auf eine Serie? In der ZDF-Mediathek ist die neue Staffel von „Bad Banks“ verfügbar. Das Fazit von Kritiker Peter Huber: Fesselnd erzählt und noch besser gespielt, auch von Tobias Moretti. Mehr dazu

Was morgen passiert

Der Wiener Eistraum wird am Dienstag gesperrt. Regen, Tauwetter und Sturm setzen der größten Eislauffläche der Stadt vor dem Rathaus zu. Die Eislaufterrasse „Sky Rink“ ist übrigens bereits seit Sonntag geschlossen. Mehr dazu

Der Anschlag in Oberwart jährt sich zum 25. Mal. Vier Roma durch eine Rohrbombe getötet. Auf den ersten Schock folgten Verhetzung und Diffamierung einer gesamten Volksgruppe. Doch anstatt daran zu zerbrechen, wuchs die burgenländische Gemeinde zusammen, berichtet heute Theresa Wirth. Mehr dazu [premium]

Bild des Tages

Shakira und Jennifer Lopez lieferten in der Pause des Super-Bowl-Spiels eine körperlich intensive Show und feierten die Latino-Kultur. Gegen Schluss wurde es gar politisch.
Shakira und Jennifer Lopez lieferten in der Pause des Super-Bowl-Spiels eine körperlich intensive Show und feierten die Latino-Kultur. Gegen Schluss wurde es gar politisch.(c) APA/AFP/ANGELA WEISS (ANGELA WEISS)

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