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China

Coronavirus lässt den Ölpreis abstürzen

Das Problem des neuartigen Coronavirus ist schier omnipräsent. Auf dem Ölmarkt ganz massiv.
Das Problem des neuartigen Coronavirus ist schier omnipräsent. Auf dem Ölmarkt ganz massiv.(c) REUTERS (THOMAS PETER)
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Als größter Ölimporteur hat China wegen der Pandemie die Nachfrage um 20 Prozent reduziert. In den Ölstaaten macht sich Unruhe breit. Vor allem in Saudiarabien. Die Förderallianz Opec+ ruft angeblich schon heute zur Krisensitzung.

Wien. Die Schreckensmeldungen aus China im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus nehmen nicht nur kein Ende. Was die wirtschaftlichen Folgen betrifft, so nehmen sie im Moment sogar noch mehr zu. Zwar sind bei den negativen Auswirkungen auf das BIP-Wachstum in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft insgesamt vorerst nur Prognosen möglich. Im Bereich der Rohstoffpreise jedoch bekommt das unerfreuliche Bild konkrete Konturen.

Dass die Rohstoffmärkte an der Futures-Börse in Shanghai nach den verlängerten Neujahrsfeiertagen gestern die Verluste anderer Börsen nachholten (die Notierung für Kupfer sackte um sieben Prozent, die für andere Industriemetalle bis zu fünf Prozent ab), war immerhin erwartet worden.