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Kommentar

Demokratisches Debakel bei US-Wahlauftakt

A supporter waves a U.S. flag as Democratic presidential candidate and former South Bend, Indiana Mayor Pete Buttigieg speaks at his rally at Drake University in Des Moines, Iowa, U.S.
REUTERS
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Die Verzögerung der Resultate bei der ersten US-Vorwahl in Iowa sind ein schlechtes Omen für die Demokraten – und ein symbolischer Sieg für den Präsidenten.

Die Häme Donald Trumps ist den Demokraten gewiss. Der Präsident wird sich bei seiner Rede zur Lage der Nation im Kongress in der Nacht auf Mittwoch ein paar Seitenhiebe nicht verkneifen können. Und es stimmt: Schlechter hätte das Wahljahr für die Opposition nicht beginnen können. Zuerst die Schlappe im Impeachment-Verfahren, das die republikanische Mehrheit am Mittwoch niederschlagen und somit den Präsidenten freisprechen wird. Und dann das Debakel bei der Auszählung der ersten Vorwahl in Iowa, während Trump bei den Republikanern weitgehend unangefochten mit 96 Prozent als Triumphator hervorging.

Sollte das alles ein böses Omen für die Präsidentenwahl in neun Monaten sein?