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Mission "Sophia"

Kurz: Seenotrettung darf kein Ticket nach Mitteleuropa bedeuten

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Sebastian Kurz bei einer Presekonferenz am Montag in Berlin.
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Sebastian Kurz bei einer Presekonferenz am Montag in Berlin.APA/AFP/JOHN MACDOUGALL
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Der Bundeskanzler spricht sich in Berlin erneut gegen Modelle aus, „die sich nicht als zielführend herausgestellt" hätten.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag vor Journalisten in Berlin betont, dass er "klarerweise für Seenotrettung" sei, aber solange die Seenotrettung "mit einem Ticket nach Mitteleuropa" verbunden sei, lehne er das ab. Er sei gegen "Modelle, die sich nicht als zielführend herausgestellt" hätten, so Kurz auf die Frage, ob er eine Wiederaufnahme der EU-Mission "Sophia" befürworte.

Angesprochen auf die Aussage von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der sich dafür ausgesprochen hatte, meinte Kurz, Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) "hat alles klar gesagt". Schallenberg hatte am Montag die Position Anschobers als für die Republik nicht relevant bezeichnet, "da die österreichische Linie in dieser Frage in Brüssel vom Außenminister vertreten wird und nicht in Anschobers Zuständigkeitsbereich fällt".

(APA)