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TV-Notiz

Der ORF im Wrestling-Keller: "Das ist wie im Kolosseum"

Das Leben ist sch�
"Das Leben ist schön"(c) ORF
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ORF 1 will das Kauzige, Absurde, Schräge nicht mehr dem Privat-TV überlassen. Die Reihe „Das Leben ist schön“ startet mit einer Reportage über Underground-Wrestling.

Was sich das Publikum im Keller des Wiener Szenelokals „Weberknecht“ erwartet, ist klar: „Ich will sehen, wie sich die in die Papp'n hauen“, sagt einer. Er selbst würde das auch gern hin und wieder tun, traue sich aber nicht. So gesehen hat die inszenierte Prügelei, die bald folgen wird, auch reinigenden Charakter - hier können sich Zuschauer und Protagonisten relativ gefahrlos abreagieren. Auch Mirko, genannt „der Jugo“, ist an der Oberfläche ein ganz anderer: Der freundliche Postler braucht sein brutales alter Ego als Wrestler, damit er sich entfalten kann: „Das ist wie Yin und Yang“, sagt er - und zeigt dem ORF-Team seine weiche, seine harte und seine hungrige Seite (der Stapel Teller, den er beim „running Sushi“ leer putzt, ist beeindruckend).