Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Casinos-Affäre

Wie es zum Treffen zwischen Pilnacek und Rothensteiner kam

Christian Pilnacek in seinem Büro: Dass er auch Walter Rothensteiner und Josef Pröll empfing, sorgt für Aufregung.
Christian Pilnacek in seinem Büro: Dass er auch Walter Rothensteiner und Josef Pröll empfing, sorgt für Aufregung.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
  • Drucken

Der Chef der Strafrechtssektion empfing zwei in der Casinos-Affäre Beschuldigte im Büro. Ministerin Alma Zadić reagiert mit einer Weisung.

Wien. Dass der für Strafrecht zuständige Sektionschef Christian Pilnacek zwei Beschuldigte in der Casinos-Affäre traf, stört Justizministerin Alma Zadić. „Persönliche Gespräche und Telefonate mit Beschuldigten oder Verdächtigen über laufende Ermittlungs- und Hauptverfahren und mit diesen in Zusammenhang stehende Fragen und Umstände sind zu unterlassen“, ließ die Ministerin die Beamten der Strafrechtssektion wissen. Überdies sei zu dokumentieren, wenn ein Beschuldigter oder Verdächtiger den Kontakt suche, heißt es in der der „Presse“ vorliegenden Weisung. Doch was steht hinter der Maßnahme von Zadić, und wie war es zu dem Treffen gekommen?

Pilnacek hatte, wie die „Kronen Zeitung“ berichtete, zwei Aufsichtsräte der Casinos (Walter Rothensteiner, Ex-Vizekanzler Josef Pröll) zu Gast im Ministerium. Sie sind Beschuldigte in der Casinos-Affäre. Begonnen habe alles damit, dass er am 11. Dezember des Vorjahres einen Vortrag vor dem rechtspolitischen Ausschuss der Industriellenvereinigung gehalten habe, erzählt Pilnacek. Rothensteiner sei der Vorsitzende des Ausschusses und habe darauf ihn, Pilnacek, um einen Termin gebeten. „Diesen habe ich aus Höflichkeitsgründen gewährt“, sagt der Jurist.

Mehr erfahren

Casinos

Premium Was tun mit Peter Sidlo?