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Coronavirus

Aus Isolierstation verschwundene Salzburgerin negativ getestet

Die 31-Jährige verschwand aus dem Uniklinikum Salzburg-(c) APA/VERA REITER
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Die 31-Jährige, die in der Nacht auf Mittwoch aus der Isolierstation in Salzburg verschwand, wurde negativ auf das Coronavirus getestet.

Die 31-jährige Salzburgerin, die für Aufregung sorgte weil sie in der Nacht auf Mittwoch ohne Absprache aus der Isolierstation in Salzburg nachhause fuhr, wurde negativ auf das Coronavirus getestet. Die Frau, die mit Atemwegsbeschwerden ins Uniklinikum eingeliefert worden ist, kann damit nach dem Epidemiegesetz nicht mehr zwangsweise im Spital festgehalten werden.

Die Salzburgerin hatte das Spital in der Nacht auf Mittwoch ohne Absprache mit dem Personal verlassen. Am Mittwoch um 10.30 Uhr wurde sie zuhause gefunden, nachdem sie polizeilich gesucht wurde. Das Amt für Öffentliche Ordnung der Stadt Salzburg hatte der Polizei nach dem Epidemiegesetz zunächst einen Ausforschungsauftrag und dann einen Bewachungsauftrag erteilt, bis eine endgültige Abklärung der Erkrankungslage erfolgt war. Eine bereits zuvor abgegebene Probe wurde dann negativ getestet.

Pfleger fand leeres Bett vor

Die Frau sei am Dienstag freiwillig ins Krankenhaus gekommen und habe sich kooperativ gezeigt, sagte der Sprecher des Uniklinikums Salzburg, Wolfgang Fürweger. Die Patientin habe in der Nacht die Isolierstation verlassen, ohne das Krankenhauspersonal zuvor davon in Kenntnis gesetzt zu haben.

Bei der Kontrolle durch einen Pfleger sei das Bett der Patientin um 3.00 Uhr leer aufgefunden worden. Der Leiter der dritten Medizin, Primar Richard Greil, auf der sich die Isolierstation befindet, wurde verständigt, so der Kliniksprecher. Anschließend wurde die Polizei, die Landessanitätsdirektion und das Gesundheitsamt der Stadt Salzburg über das Verschwinden der Frau informiert.

Die 31-Jährige war am 7. Jänner von Taiwan nach Neuseeland gereist. Am 26. Jänner trat sie die Rückreise aus Neuseeland an. Auf dem Rückflug traten Atemwegsbeschwerden auf. Nach ihrer Rückkehr hatte sie die bundesweite Hotline der telefonischen Gesundheitsberatung "Wenn's weh tut! 1450" angerufen. Nachdem sie ihre Symptome wie Husten geschildert hatte, wurde ein für Infektionsfälle speziell ausgestatteter Rettungswagen zu der Frau geschickt. Das Rote Kreuz brachte sie ins Uniklinikum Salzburg.

Sieben Rückkehrer erneut negativ getestet

Die sieben am Sonntag aus der chinesischen Provinz Hubei zurückgekehrten, bisher symptomfreien Österreicher sind erneut negativ auf den Coronavirus getestet worden, wie es am Mittwoch aus dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) hieß. Die sechs Erwachsenen und ein Kind befanden sich weiterhin in Wien in Quarantäne. Für sie war es nicht der letzte Coronavirus-Test - ob die aus China Heimgekehrten damit infiziert sind, wird auch noch in den nächsten zehn Tagen immer wieder überprüft, da die Inkubationszeit bis zu zwei Wochen beträgt.