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Kolumne

Etwas weniger allein sein

Sprechblase Nr. 327. Warum derzeit vieles in „Co-. . .“ erledigt wird.

Wer heute glaubt, mit Co-Working oder gar Co-Living Eindruck machen zu können: Leider nein. Alles schon bekannt. Wobei: Ganz falsch liegt man damit nicht. Denn zumindest den Trend hat man erkannt, der besagt, dass – Achtung, Sprechblase – ohne „Co-. . .“ heute gar nichts mehr geht.

Hier eine kleine Auswahl dessen, was aktuell herumschwirrt: Co-Sensing etwa, das auf die Intelligenz eines Systems vertraut und die Zukunft erspüren will. Oder Co-Inspiring: gemeinsam erspüren, was ein Unternehmen ausmacht, welche Werte das Handeln bestimmen und worauf künftige Entscheidungen basieren sollen. Oder Co-Creating: gemeinsam mit Kunden Umsetzungsschritte setzen, möglicherweise scheitern und von Neuem an einer Lösung basteln.

Und wem das alles zu viel ist, kann es ja mit Cocooning probieren und sich zu Hause einspinnen.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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