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Coronavirus

Ein Fußball-Abenteuer in China in der Warteschleife

Fußballfans in China müssen sich gedulden. Wann die Liga starten wird, ist nach dem Ausbruch des Coronavirus weiterhin ungewiss.
Fußballfans in China müssen sich gedulden. Wann die Liga starten wird, ist nach dem Ausbruch des Coronavirus weiterhin ungewiss.REUTERS
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Früher Jugendtrainer in Wien, heute Video-Analyst in der chinesischen Super League: Jahanyar Mohebbi saß schon mit dem Präsidenten von Real Madrid beisammen, seine Karriere führte über Thailand und den Iran zu Aufsteiger Shijiazhuang.

Aus dem Trainingslager ist eine vorbeugende Quarantäne-Station geworden. Weil das Coronavirus auch Chinas Fußball in Ausnahmezustand versetzt hat und der für 22. Februar geplante Auftakt der Super League auf unbestimmte Zeit verschoben ist, harren viele Erstligisten im Ausland der neuen Saison aus. Gleich neun der 16 Mannschaften trainieren in Dubai, darunter Marko Arnautović mit Shanghai SIPG ebenso wie Jahanyar Mohebbi mit Aufsteiger Shijiazhuang Ever Bright. Seit Juli ist der Wiener mit iranischen Wurzeln beim Klub aus der 10-Millionen-Hauptstadt der Provinz Hebei als Video-Analyst tätig, es ist der zweite Anlauf an der Seite von Cheftrainer Afshin Ghotbi.

Wie es Jahanyar Mohebbi nach China verschlug? Diese Geschichte beginnt im Jahr 2007.