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Oscar-Gala zog weniger Fernsehzuschauer an als jemals zuvor

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Vorjahressieger Rami Malek überreichte den Oscar an Renée Zellweger. Vor einigen Jahren hätten so einen Moment noch mehr Fernsehzuschauer verfolgt.APA/AFP/AMPAS/RICHARD HARBAUGH
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Nur 23,6 Millionen Menschen verfolgten in den USA die Verleihung des Filmpreises.

Die Oscar-Gala hat in diesem Jahr weniger US-Fernsehzuschauer angezogen als jemals zuvor. Nur 23,6 Millionen Menschen schalteten am Sonntagabend bei der im Sender ABC übertragenen Zeremonie ein. Das war ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als 29,6 Millionen Menschen die Preisverleihung im Fernsehen verfolgt hatten.

Besonders dramatisch wirkt der Rückgang im Vergleich zu den mehr als 43 Millionen Fernsehzuschauern im Jahr 2014. Die 92. Oscars hatte zwar mit dem historischen Triumph des südkoreanischen Films "Parasite" für eine gewaltige Überraschung gesorgt. Die glamouröse Show selbst aber enttäuschte viele Beobachter.

Noch mehr zu den Oscars

Um die Oscars geht es auch im „Presse"-Podcast. Oscar-Gewinner Stefan Ruzowitzky und Filmkritikerin Gini Brenner diskutieren über die diesjährige Filmpreisnacht. Direkt hören gleich hier.

Die "Washington Post" merkte an, mit musikalischen Auftritten von Pop-Legende Elton John und Filmkomponist Randy Newman habe der Oscar-Abend so gewirkt wie in den vergangenen "zwei oder drei Jahrzehnten".

>> Analyse der Gala: Die Oscars, jetzt auch mit Untertiteln

"Parasite" von Regisseur Bong Joon Ho hatte bei der Gala im Dolby Theatre in Hollywood vier Oscars gewonnen, darunter als erstes nicht-englischsprachiges Werk den Hauptpreis für den besten Film. Wie auch im Vorjahr verzichteten die Oscar-Organisatoren auf einen Hauptmoderator, der durch den Abend führte. Stattdessen wechselten sich Schauspieler bei den Ankündigungen ab.

(APA/AFP)