Schnellauswahl
Missstände

Die Probleme des Wiener Einwanderungsamts

Prangern Missstände im Bereich der MA 35 an: die Antragsteller Dino Rekanovic und Peter Berry sowie die Neos-Politiker Christoph Wiederkehr und Stephanie Krisper (v. l.).
Prangern Missstände im Bereich der MA 35 an: die Antragsteller Dino Rekanovic und Peter Berry sowie die Neos-Politiker Christoph Wiederkehr und Stephanie Krisper (v. l.).Martin Juen/picturedesk.com
  • Drucken
  • Kommentieren

Die für Einwanderer zuständige Wiener Magistratsabteilung 35 wird permanent massiv kritisiert. Die von den Neos geforderte Digitalisierungsoffensive zur Verfahrensbeschleunigung scheitert an den gesetzlichen Vorgaben.

Wien. Lange Warteschlangen, entnervte Antragsteller, unfreundliche Bedienstete, schikanöse Behandlung. Das sind in etwa die Zuschreibungen, mit denen das Wiener Einwanderungsamt, die Magistratsabteilung (MA) 35, zu kämpfen hat. Teils zu Recht, wie leidgeprüfte Antragsteller bestätigen. Teils zu Unrecht, wie MA 35-Leiter Werner Sedlak erklärt.

Hauptaufgabe der MA 35 ist das Abwickeln von Zuwanderung. Mehr als 120.000 Verfahren laufen aktuell. Im Vorjahr wurden 4500 Einbürgerungen vorgenommen. Insgesamt verfügt die MA 35 über 440 Mitarbeiter. Und acht Adressen. Die Zentrale liegt in der Dresdner Straße 93 (Brigittenau).