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Das politische Berlin blickt nach Wien

Erst in der Vorwoche war Sebastian Kurz zu Gast bei Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin. Am Montag gab AKK ihren Rückzug als CDU-Vorsitzende bekannt.
Erst in der Vorwoche war Sebastian Kurz zu Gast bei Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin. Am Montag gab AKK ihren Rückzug als CDU-Vorsitzende bekannt.APA/AFP/JOHN MACDOUGALL
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Die CDU staunt über Sebastian Kurz. Teile der SPD interessieren sich für das Burgenland. Und die FPÖ gibt der AfD Nachhilfe. Was deutsche Politiker von den Kollegen in Österreich lernen können. Oder auch nicht.

Wien/Berlin. Das politische Österreich hat dieser Tage zu bieten: Einen 33-jährigen Regierungschef. Den Feldversuch Türkis-Grün. Erfahrung mit Rechtspopulismus. Und ein Bundesland, in dem die Sozialdemokraten neuerdings mit absoluter Mehrheit regieren. Das sind zumindest vier Gründe, warum die Deutschen nicht mehr nur Notiz von den politischen Verhältnissen in der Alpenrepublik nehmen, sondern durchaus mit Interesse nach Wien blicken. Um möglicherweise von den Ösis zu lernen: Wie es gehen könnte. Aber auch, wie es nicht gehen könnte.