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Für Österreicher ist Überwachung am Arbeitsplatz kein Problem

Überwachung am Arbeitsplatz ist für die meisten heimischen Arbeitnehmer kein Grund zur Sorge.
Überwachung am Arbeitsplatz ist für die meisten heimischen Arbeitnehmer kein Grund zur Sorge.imago/IPON
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Heimische Arbeitnehmer haben kein Problem mit Überwachung: 60 Prozent haben nichts gegen Kontrollmechanismen am Arbeitsplatz, zeigt eine Umfrage.

Wie eine Online-Umfrage des Jobportals karriere.at ergab, haben heimische Arbeitnehmer kaum ein Problem damit, bei der eigenen Tätigkeit überwacht zu werden. So können 60 Prozent der Österreicher mit Überwachungsmaßnahmen im Job leben, wie die Jobplattform am Donnerstag in einer Aussendung verlautbarte. Lediglich 40 Prozent der 678 Teilnehmer, die im Februar zum Thema befragt wurden, könnten mit Kontrollmaßnahmen „auf gar keinen Fall“ leben.

Thomas Olbrich, Chief Culture Officer von karriere.at, räumt der Zustimmung zur Kontrolle kaum Verständnis ein: „Ein modernes motivierendes Arbeitsumfeld lebt davon, der Belegschaft möglichst viel Verantwortung zu übertragen und damit Freiraum zu lassen“, wird dieser in der Aussendung zitiert. Überbordende Kontrolle sei der falsche Weg und dürfe auch nicht mit Sicherstellung des Mitarbeiterwohls verwechselt werden. „Beschäftigte, die sich ständig überwacht fühlen, sind deutlich fehler- und auch krankheitsanfälliger“, sagt Olbrich.

Davon zeigen sich aber nur die wenigsten überzeugt: Der Plattform zufolge glaubt ein Großteil der österreichischen Arbeitnehmer (72 Prozent) generell, dass der Grad der Kontrolle mit der zunehmenden Digitalisierung steigen werde. Das habe eine andere Umfrage bereits im Vorjahr gezeigt.

(APA)