Summernight-Symposium: Führung oder ins Museum

Ex-EU-Kommissionschef Romano Prodi sorgte für ein volles Sommerfest von Roland Berger.

Unter den vielen Top-Speakern am Podium war er der Superstar des Abends: Romano Prodi, ehemaliger Chef der Europäischen Kommission, stand mit seinem Plädoyer für ein stärkeres Europa im Mittelpunkt. „Unser Kontinent darf nicht zu einem Museum werden“, so der Professor aus Italien: „Wir müssen mehr Führungsstärke im globalen Wettbewerb zeigen.“ Neben Prodi konnte die Strategieberatung Roland Berger eine ganze Reihe von Top-Rednern für ihr zwölftes Summernight-Symposium gewinnen: EU-Kommissar Günther Oettinger war ebenso ins Palais Liechtenstein gekommen wie Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny, Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber, der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler, Roland-Berger-CEO Burkhard Schwenker und Unternehmensgründer und Chairman Roland Berger.

Sie diskutierten zum Thema „Wirtschaft nach der Krise – nachhaltiges Wachstum auf dem Boden europäischer Werte“ und zogen damit rund 500 prominente Gäste aus Finanz, Wirtschaft und dem öffentlichen Bereich an. Mit dabei waren unter anderem die Raiffeisen-Zentralbank-Vorstände Sevelda und Christina Lennkh, Bawag- Vorstand Regina Prehofer, Dino Dogan (T-Mobile Austria CFO), Josef Halbmayr und Gustav Poschalko (ÖBB), Peter Michaelis (Österreichische Industrieholding), Reinhold Süßenbacher (CEO Umdasch AG), Michael Gröller (Mayr-Melnhof Karton AG) sowie Peter Mitterbauer (Miba AG).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.06.2010)


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