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Mit Essig und Sesamöl gegen das Coronavirus? Der Kampf gegen die "Infodemie"

CHINA-HEALTH-VIRUS
APA/AFP/STR
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Mit der Ausbreitung des Coronavirus machen auch Falschnachrichten und Verschwörungstheorien die Runde. Die Desinformation nimmt teils gefährliche Ausmaße an.

Die Unsicherheit wegen des Coronavirus, an dem in China mehr als 64.000 Menschen erkrankten und 1500 Menschen starben, ist groß: Es gibt weder Impfstoff noch wirksame Medikamente, die den Virus direkt bekämpfen. Auch wie der Erreger genau auf den Menschen übertragen wurde, ist noch unklar - wahrscheinlich auf einem Tiermarkt in der Millionenmetropole Wuhan. Während Staaten Einreiseverbote gegen Chinesen verhängten, Grenzen gesperrt und Flugverbindungen gestrichen wurden, sich diskriminierende Übergriffe im Ausland häufen, warnt die Weltgesundheitsorganisation vor einer weiteren Gefahr, die die Lungenepidemie mit sich bringt: einer „Infodemie“.

In sozialen Medien treiben allerhand Falschnachrichten und Verschwörungstheorien über die Verbreitung von Covid-19 ihr Unwesen. Viele in China selbst. So berichtet die „Financial Times“-Journalistin Yuan Yang über Tipps gegen die Krankheit in sozialen Medien. So heißt es etwa: Viren hätten Angst vor Säure. Es helfe daher, zwei Mal täglich einen in Essig getränkten Wattebausch in die Nasenlöcher zu stecken. Das gleiche soll übrigens auch mit Sesamöl funktionieren. Wolle solle man während des Corona-Ausbruchs lieber nicht tragen. Was tatsächlich hilft? Oftmaliges Waschen und Desinfektion der Hände, sagt die WHO.

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