Schnellauswahl

Rapid verlängert mit Dibon, Zukunft von Kapitän Schwab offen

Christopher Dibpn (2. v. l.) mit Rapid-Funktionären
Christopher Dibpn (2. v. l.) mit Rapid-FunktionärenGEPA pictures
  • Drucken
  • Kommentieren

Verteidiger Christopher Dibon bleibt bis 2022. Der Vertrag von Stefan Schwab läuft aus, die Gespräche laufen.

Rapid hat den Vertrag mit Verteidiger Christopher Dibon vorzeitig um zwei weitere Jahre bis Sommer 2022 verlängert. Der Niederösterreicher war 2013 von Red Bull Salzburg nach Wien-Hütteldorf gewechselt. Nach mehreren schweren Verletzungen in den Jahren davor ist der 29-Jährige in der laufenden Saison in der Innenverteidigung des Tabellendritten gesetzt.

"Wir halten große Stücke auf den Dibi", erklärte Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic am Freitag in einer Pressekonferenz. "Er ist ein wichtiger Typ in der Mannschaft", ergänzte Trainer Dietmar Kühbauer. Trotz seiner Verletzungsprobleme habe sich Dibon immer wieder zurückgekämpft. "Er hat sich die Vertragsverlängerung erarbeitet."

Dibon selbst begründete sein Bekenntnis zu Rapid auch mit dem Schritt nach vorne, den die Mannschaft in dieser Saison gemacht habe. "Ich bin schon sieben Jahre bei Rapid, aber es gab noch nicht das, worum ich Fußball spiele - und das sind Titel." 2017 und 2019 stand der Abwehrspieler mit den Hütteldorfern bereits im Cupfinale, scheiterte dort aber wie auch in dieser Saison schon in der 2. Cup-Runde an seinem Ex-Klub Salzburg. In der Liga betrug der Rückstand auf die führenden Salzburger in der Winterpause zwölf Punkte.

Während mit Dibon der Vizekapitän bereits verlängert hat, ist die Zukunft von Rapid-Kapitän Stefan Schwab über sein Vertragsende im Sommer hinaus weiter ungeklärt. Dibon wollte seinen gleichaltrigen Kollegen zwar beraten, die Entscheidung liege aber bei Schwab selbst. "Weil wir Freunde sind und kein Ehepaar", begründete Dibon. Laut Barisic gebe es "eine sehr gute Gesprächsbasis" mit Schwab. Ein Zeitlimit für eine Vertragsverlängerung mit dem Kapitän will sich der Sport-Geschäftsführer aber nicht setzen.

(APA)