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Leitartikel

Viele wissen nicht mehr, woher das Geld kommt

Wer heute das Wort „Sparen“ in den Mund nimmt, wird bestenfalls belächelt.
Wer heute das Wort „Sparen“ in den Mund nimmt, wird bestenfalls belächelt.(c) Imago
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Kinder lernen nicht mehr zu sparen, junge Menschen verschulden sich rasant. Die fehlende Finanzbildung wird uns noch sehr teuer zu stehen kommen.

Das Finanzwissen unter jungen Menschen sei „katastrophal“, attestierte erst vor wenigen Tagen die niederösterreichische Schuldnerberatung. Immer mehr Leute leben über ihre Verhältnisse, überziehen ihr Konto, kaufen sich das Handy auf Pump oder meinen, wenn man Mahnschreiben nicht öffnet, verpulverisieren sie sich automatisch. Es scheint, dass weite Teile unserer Gesellschaft den Bezug zum Geld verloren haben. Das gilt übrigens nicht nur für jene, die mehr ausgeben, als sie sollten.