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Lohnverhandlungen

Die personellen Baustellen der Pflege

(c) APA/HARALD SCHNEIDER (HARALD SCHNEIDER)
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Die Verhandlungen in der Sozialwirtschaft wurden ohne Ergebnis abgebrochen. Nun gibt es weitere Streiks. Die Gewerkschaft spricht von „Gesprächsverweigerung“. Ein Überblick über eine umkämpfte Branche, die irgendwie jeden betrifft.

„Es macht keinen Sinn mehr, weiter zu verhandeln“, sagte Eva Scherz, Chefverhandlerin der Gewerkschaft GPA-djp, am Montagabend zur „Presse“. Gegen 21 Uhr endete die jüngste Verhandlungsrunde über einen Kollektivvertrag in der Sozialwirtschaft ergebnislos. Die Gewerkschaft will am 26. und 27. Februar nochmals streiken.

Wie berichtet fordert die Gewerkschaft eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Dies käme einer Lohnerhöhung von 8,6 Prozent gleich. Die Arbeitgeber wollten über das Thema Arbeitszeitverkürzung nun nicht einmal mehr reden, ärgerten sich die Gewerkschafter, und warfen ihrem Gegenüber „Gesprächsverweigerung“ vor. Dem Vernehmen nach haben die Arbeitgeber, darunter Hilfsorganisationen wie das Hilfswerk und die Volkshilfe, heuer und nächstes Jahr 2,7 Prozent Lohnerhöhung angeboten. Da diese allerdings ab März, also nicht rückwirkend für das ganze Jahr gegolten hätte, wäre heuer also unterm Strich nur ein Plus von 2,45 Prozent herausgekommen.

Je länger die Verhandlungen dauern, umso verhärteter scheinen die Fronten zu sein. Die Verhandlungen sollen am 2. März fortgeführt werden. Hier ein Überblick über die umkämpfte Branche, mit der irgendwie jeder ein bisschen zu tun hat.