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Finanzmärkte

Coronavirus: Kommt der Absturz an der Börse?

Bisher zeigten sich die Finanzmärkte vom Coronavirus unbeeindruckt. Nun stellt mit Apple aber erstmals ein globaler Großkonzern seine Ziele infrage.

Wien. Eine abgesagte Mobilfunkmesse in Barcelona, Unternehmen, die ihre Fabriken in China vorübergehend dichtmachen, der erwartete erste Rückgang der weltweiten Öl-Nachfrage seit der Finanzkrise und ein Schweizer Franken, der gegenüber dem Euro auf einem Dreijahreshoch steht. All das hat bisher kaum jemanden gestört, vor allem die Börsen nicht. Doch nun mehren sich die Sorgen, dass die Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft größer sein könnten als gedacht. Der Grund dafür: Apple. Der iPhone-Hersteller geht infolge der Epidemie nämlich davon aus, seine erst vor drei Wochen präsentierten Umsatzziele für das laufende Quartal nicht zu erreichen. „Apple ist ein bedeutender Indikator, und weil es so riesig ist, gehört es zu den Unternehmen, die ganze Finanzmärkte beeinflussen können“, sagt David Madden vom Broker CMC Markets.