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Traumatisches Erlebnis

Sängerin Duffy "unter Drogen gesetzt, gefangen gehalten und vergewaltigt" worden

(c) Getty Images (Hannes Magerstaedt)
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Die britische Sängerin war jahrelang aus der Öffentlichkeit verschwunden. Auf Instagram erklärt sie nun warum und berichtet von einer traumatischen Erfahrung.

Die britische Sängerin Duffy hatte sich jahrelang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 2008 wurde ihr Debütalbum "Rockferry" mit einem Grammy und drei Brit Awards ausgezeichnet, später wurde es still um die walisische Sängerin. Auf Instagram brach sie nun ihr Schweigen und berichtet von einer traumatischen Erfahrung. Offenbar wurde die 35-Jährige über Tage hinweg von einem Mann festgehalten und vergewaltigt.

Nach Jahren gehe es ihr heute wieder besser. „Ich wurde vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und für einige Tage gefangen gehalten. Natürlich habe ich überlebt. Die Erholung dauerte einige Zeit. Es gibt keine leichte Möglichkeit, es auszudrücken. Aber ich kann Ihnen sagen, dass nach den letzten zehn Jahren, in den Tausenden und Abertausenden von Tagen, in denen ich den Sonnenschein wieder in meinem Herzen spüren wollte, die Sonne jetzt scheint", schreibt sie auf Instagram.

Ihre Geschichte zu erzählen, fühle sich nun gut an. Im letzten Sommer habe sie ein Journalist kontaktiert und es habe sich gut angefühlt, endlich darüber sprechen zu können. Ihren Schmerz kreativ in Form eines Songs umsetzen konnte sie bisher nicht: "Vielleicht fragen Sie sich, warum ich nicht meine Stimme benutzt habe, um meinen Schmerz auszudrücken? Ich wollte der Welt nicht die Traurigkeit in meinen Augen zeigen. Und ich habe mich gefragt, wie ich aus tiefstem Herzen singen kann, wenn es gebrochen ist."

Duffy, die mit bürgerlichem Namen Aimee Ann Duffy heißt, kündigt an, in der nächsten Zeit ein Interview zu veröffentlichen und Fragen zu beantworten. Gleichzeitig bittet sie auch um Privatsphäre.

(Red.)