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Politischer Aschermittwoch

„Berlin ist nicht Wien“: Söder geht auf Grüne los

Politischer Aschermittwoch - CSU
APA/dpa/Peter Kneffel
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Auf dem „größten Stammtisch der Welt“ wird bierselig gegen die Konkurrenz gepoltert. Jenseits der bayrischen Grenzen setzt sich das Schaulaufen der CDU-Kandidaten fort. Sie sammeln erste Unterstützer.

Passau/Berlin. Am Politischen Aschermittwoch sind deftige Schenkelklopfer nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Das Publikum giert in bierseliger Stimmung nach verbalen Schlägen auf die Konkurrenz, zumal am „größten Stammtisch der Welt“, in der Dreiländerhalle zu Passau, wo Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder das Fernduell um die markigsten Sprüche eröffnete.

Also witzelte Söder bald über die linke SPD-Doppelspitze, Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken, auch über deren Aussehen, und über Kevin Kühnert, den SPD-Drahtzieher im Hintergrund. Er nennt das Trio „Tick, Trick und Track“. Was SPD-Chefin Esken verleitet, bei ihrem Aschermittwochs-Auftritt im 20 Kilometer entfernten Vilshofen die CDU/CSU-Führung mit den Panzerknackern zu vergleichen. Kalauer aus der Welt von Donald Duck. Da wie dort.