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Alu-Schmiede AMAG hat 2019 mehr verkauft

Der Aluminiumkonzern wagt noch keinen Ausblick.

Wien/Ranshofen. Der börsenotierte Aluminiumverarbeiter AMAG hat im Geschäftsjahr 2019 mehr verkauft, wegen Preisrückgängen dabei aber weniger Umsatz gemacht. Die Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, die Eintrübung der Konjunktur und die schwächelnde Automobilindustrie ließen die Preise und auf einzelnen Märkten die Nachfrage sinken. Der Vorstand schlägt für 2019 eine stabile Dividende von 1,20 Euro je Aktie vor. Für eine Ergebnisprognose auf das laufende Geschäftsjahr 2020 sei es „aufgrund des unsicheren Marktumfelds verfrüht“, heißt es in der Aussendung der AMAG am Donnerstag. Der Verlauf werde vom Aluminium- und Rohstoffpreis und der Konjunktur abhängen. 2019 ist der Aluminiumpreis durchschnittlich um 14 Prozent zurückgegangen. Zugleich wird die Einschätzung des Marktforschungsinstituts CRU zitiert, wonach die weltweite Nachfrage nach Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten in den kommenden Jahren durchschnittlich um zwei bis drei Prozent wachsen dürfte, 2020 um jeweils rund zwei Prozent. (APA)

 

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.02.2020)