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Kolumne

Vergiss das Landleben

Sprechblase Nr. 330. Warum heute alles zählt, was „urban“ ist.

Wenn Covid-19 etwas Positives mit sich bringt, dann die Chance, darüber nachzudenken, wie wir leben und arbeiten, woher Produkte kommen und wohin sie gehen. Und für wie sinnvoll oder -los man die Art erachtet, wie das heute passiert.

Wer dabei in der Stadt sitzt, landet schnell bei – Achtung, Sprechblase: urban manufacturing. Der Idee, auf individuelle und gerne qualitativ hochwertige Weise lokale Wertschöpfung zu generieren. Die Stadt wird dank (kleiner) Manufakturen zum Produktionsstandort nahe an den Kunden. Überhaupt scheint sich die Stadt lang unter Wert geschlagen gegeben zu haben. Heute scheint vieles möglich, sofern urban mining, urban gardening, urban farming auch außerhalb der Bobo-Bezirke Teil des urban spirit werden.

Und wem das zu viel „urban irgendwas“ ist, kann immer noch behaupten, bei all dem handle es sich um eine urban legend.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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