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Salle Favart

In Paris darf die Oper noch wirklich „comique“ sein

Neuinszenierung von Boieldieus „Weiße Dame“ im historischen Salle Favart.
Neuinszenierung von Boieldieus „Weiße Dame“ im historischen Salle Favart.(c) imago images / Photo12 (Gilles Targat)
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Im zauberhaften kleineren der beiden historischen Pariser Opernhäuser gibt man dieser Tage Boieldieus „Weiße Dame“ und weiß, was man dem heiklen Genre „komische Oper“ schuldig ist. Die Geschichten sind kurios genug, um keine Regieverdrehungen mehr zu brauchen.

Für Freunde des fortschrittlichen Intendantentheaters ist das nichts. Wer aber eines der wichtigsten Werke des Genres Opéra comique kennenlernen möchte, hat am gleichnamigen Pariser Haus Gelegenheit dazu: Man spielt dort François-Adrien Boieldieus „Weiße Dame“ auf, wie ein französischer Rezensent das ausdrückte, wirklich altmodische Weise. Also so, wie's im Büchel steht.