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Namensgleiches Virus

Biermarke "Corona" dementiert Berichte über Absatzrückgang

Archivild. "Corona extra" ist ein auch in österreichischen Clubs oft verkauftes Bier.
Archivild. "Corona extra" ist ein auch in österreichischen Clubs oft verkauftes Bier.REUTERS
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In einer Marktanalyse sinkt die Beliebtheit der Marke „Corona“ deutlich. Der US-Eigentümer bestreitet aber kolportierte Umsatzeinbrüche.

Der US-Eigentümer von Corona-Bier hat Berichte zurückgewiesen, wonach 38 Prozent der US-Bürger wegen des neuartigen Coronavirus aus China vor einem Kauf der Marke zurückschrecken. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die von dem schrecklichen Virus betroffen sind", doch das Geschäft mit dem Corona-Bier sei davon nicht betroffen, erklärte der Chef von Constellation Brands, Bill Newlands.

In einer Erhebung der PR-Agentur 5W hatten zuvor 38 Prozent von 737 Befragten ihren Verzicht auf das Bier erklärt. Bei 16 Prozent herrschte demnach Verwirrung, ob es eine Verbindung zwischen Corona-Bier und dem Coronavirus gab. Laut dem Marktanalyse-Unternehmen YouGov fiel die Beliebtheit des Biers von 75 Prozent Anfang Jänner auf 51 Prozent Ende Februar.

Ein neues Getränk „kommt an Land"

Probleme hat die Marke zudem mit einer Werbekampagne für ein neuartiges Mineralwasser, das mit Alkohol und leichtem Fruchtaroma versetzt ist. In dem Spot heißt es, der "Hard Seltzer" werde bald "an Land kommen".

Das sorgte angesichts der Ausbreitung des Erregers aus China in den sozialen Netzwerken für einigen Spott. "Bemerkenswert geschmacklos", kommentierte ein Twitter-Nutzer - "bin mir ziemlich sicher, dass Corona schon immer einen bemerkenswert schlechten Geschmack hatte", antwortete ein anderer.

(APA/AFP)