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Syrien

Iran droht der Türkei: Angst vor weiterer Eskalation in Syrien

Angriff auf ein Dorf nahe Idlib am Wochenende
Angriff auf ein Dorf nahe Idlib am WochenendeAPA/AFP/IBRAHIM YASOUF
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Im ständigen militärischen Hin und Her im Kampf um die Rebellenprovinz Idlib meldet das Regime in Damaskus die Zurückeroberung einer strategisch wichtigen Kleinstadt. Der türkische Präsident Erdoğan hofft, dass nach seinem Treffen mit Putin am Donnerstag die Waffen ruhen.

Istanbul. Der Krieg zwischen der Türkei und Syrien ist voll entbrannt: Nach schweren Verlusten am Wochenende haben die Truppen des syrischen Machthabers Bashar al-Assad am Montag mit Unterstützung der russischen Luftwaffe die strategisch wichtige Kleinstadt Saraqib in der Provinz Idlib zurückerobert. Saraqib war vergangene Wochen von Rebellen mit Hilfe der Türkei eingenommen worden.

Auch der Iran, nach Russland der zweite wichtige Verbündete Syriens, wird immer mehr in den Konflikt hineingezogen. Hoffnungen auf einen Waffenstillstand ruhen nun auf einem angekündigten Gipfeltreffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan am Donnerstag in Moskau.