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Sicherheit

Wie Österreich seine Grenzen schützt

Schon im Jahr 2015 wurde ein 3,7 Kilometer langer Grenzzaun bei Spielfeld errichtet. Jetzt wird der Grenzschutz weiter verstärkt.
Schon im Jahr 2015 wurde ein 3,7 Kilometer langer Grenzzaun bei Spielfeld errichtet. Jetzt wird der Grenzschutz weiter verstärkt.(c) APA/AFP/JOE KLAMAR (JOE KLAMAR)
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Innenminister Karl Nehammer will drei Sicherheitsnetze aufbauen. Bald könnte auch wieder das Bundesheer an der Grenze stehen. Für die Grünen steht Humanitäres im Fokus.

Wien. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) setzt in Sachen Flüchtlinge auf intensive internationale Kontakte: Am Montag traf er sich mit seinem ungarischen Amtskollegen, Sandor Pinter, in Nickelsdorf, davor gab es Telefonate mit den Innenministern von Griechenland, Bulgarien und Kroatien. Die Botschaft Nehammers: Österreich ist bereit, die betroffenen Länder personell, materiell und finanziell zu unterstützen. Dem ungarischen Minister stellte er 19 Beamte zur Verfügung, die an der ungarisch-serbischen Grenze Dienst tun sollen, zwei Hundeführer und ihre Tiere werden noch dazustoßen.

Die Strategie dahinter: drei Sicherheitsnetze aufzubauen, die zum Grenzschutz beitragen. Das erste an den EU-Außengrenzen, etwa in Griechenland, das zweite entlang der Migrationsrouten, das dritte an der österreichischen Grenze. Da hätten die österreichischen Behörden mittlerweile eine bessere Ausbildung und verbesserte Einsatztaktik im Vergleich zum Jahr 2015. Wie dieser Notfallplan konkret aussieht? Nehammer wollte dabei nicht zu sehr ins Detail gehen. Er wolle verhindern, dass „gewaltbereite Migranten dies ausnützen“.

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