Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

ESC 2020

Russland schickt Punkpop-Band zum Song Contest

MOSCOW, RUSSIA - FEBRUARY 21, 2020: Anton Lissov, a member of the Russian rave band Little Big, performs during the 2020
Anton Lissov von der Band Little Big. Beim Song Contest will sie mit einem Lied antreten, das "Spaß machen" soll(c) imago images/ITAR-TASS (Mikhail Tereshchenko via www.ima)
  • Drucken

Wegen ihrer ausgefallenen Choreografien ist die Band Little Big sehr bekannt. Nun wird sie Russland beim Song Contest in Rotterdam vertreten.

Russland will mit der Punkpop-Band Little Big beim Eurovision Song Contest in Rotterdam punkten. "Es ist eine große Verantwortung, Russland zu vertreten", sagte der Sänger nach Bekanntwerden dem russischen Sender Perwy Kanal. Mit welchem Lied die Band teilnehmen wird, war zunächst nicht bekannt. "Das Lied wird Spaß machen", hieß es. Es werde auch "brasilianische Elemente" enthalten.

Die Band aus St. Petersburg ist in Russland sehr bekannt - auch wegen ihrer ausgefallenen Choreografien. Mit dem Spaßlied "Skibidi" landete die Band 2018 in ihrer Heimat einen Riesenhit; das Video mit ungewöhnlicher Tanzeinlage wurde im Internet millionenfach geklickt.

Viele gute Platzierungen, aber nur ein Sieg

In den vergangenen Jahren setzte Russland beim ESC vor allem auf Balladen. Mit dem russischen Megastar Sergej Lasarew erreichte das Land 2019 den dritten Platz. Für Aufmerksamkeit sorgte Russland auch vor einigen Jahren, als sie die bunte Oma-Band Buranowskije Babuschki zu dem Wettbewerb schickte und den zweiten Platz holte. Bisher holte Moskau nur einmal im Jahr 2008 den Sieg, ebenfalls mit einer Ballade.

Der Eurovision Song Contest 2020 findet im Mai im niederländischen Rotterdam statt. Vertreter aus 41 Ländern werden teilnehmen. Für Österreich geht Musicalexperte Vincent Bueno mit "Alive" im 2. Halbfinale am 14. Mai ins Rennen. Das Lied wird am Donnerstag im Ö3-Wecker zum ersten Mal zu hören sein.

 

(APA/dpa)