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Biologie

Ratten vermeiden es, anderen wehzutun

Die goldene Regel des sozialen Zusammenlebens, „Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu“ trifft also Ratten genauso zu wie auf gesunde Menschen.
Die goldene Regel des sozialen Zusammenlebens, „Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem andern zu“ trifft also Ratten genauso zu wie auf gesunde Menschen.(c) imago/Eibner (Hahn/ Eibner-Pressefoto)
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Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu: Auch Ratten handeln nach dieser goldenen Regel – und verzichten auf Süßigkeiten, wenn sie dadurch das Leid anderer verhindern.

Wenn in einem Zugabteil ein Baby laut schreit, wollen wir, dass es aufhört. Warum? Weil es dann uns besser geht (Ruhe!), oder weil es dann dem Baby besser geht (kein Schmerz mehr)? Diese Frage zu eigennützigem oder altruistischem Empfinden ist schon bei Menschen nicht leicht zu beantworten, ebenso wenig bei Ratten, wie Biologen des niederländischen Instituts für Neurowissenschaften bestätigen. Im Journal Current Biology (5. 3.) zeigen sie jedoch, dass Ratten ihr Verhalten schnell ändern, wenn ein Artgenosse vor Schmerz schreit.