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Immobilien-Leasing

Renaissance eines Totgesagten

Der neue Firmensitz von Bilfinger Industrietechnik wurde mittels Immobilien-Leasings finanziert.
Der neue Firmensitz von Bilfinger Industrietechnik wurde mittels Immobilien-Leasings finanziert.(c) Bilfinger
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Nach einigen Jahren des Rückgangs erfreut sich die Finanzierungsform wieder eines größeren Zuspruchs. Für das Modell sprechen unter anderem steuerliche und bilanzielle Vorteile.

Da es am früheren Hauptsitz im Salzburger Stadtteil Schallmoos an allen Ecken und Enden an Platz mangelte, lag es für den Anlagenbauer Bilfinger Industrietechnik Salzburg auf der Hand, sich nach einem neuen Standort umzusehen. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Neubaus im Gewerbepark Puch/Urstein mit Bürogebäude sowie Fertigungs- und Montagehallen im Ausmaß von insgesamt 12.000 Quadratmetern, der schließlich vor etwas mehr als zwei Jahren bezogen wurde.

Finanziert wurde die Investition mittels Immobilien-Leasing und damit einer Finanzierungsmöglichkeit, die zuletzt etwas an Bedeutung verloren hatte. Zur Anwendung kommt sie aber durchaus immer noch – und zwar typischerweise bei gewerblichen Immobilienprojekten sowie im kommunalen Bereich. Im ersten Halbjahr 2019 lag das Neugeschäft im Immobilien-Leasing bei 183 Millionen Euro, in allen Leasingsparten zusammen waren es 4,4 Milliarden Euro.